Ausführliche Infos zu Störungsbildern
Störungsbilder
ADHS und Störungen des Sozialverhaltens
AD(H)S und Störungen des Sozialverhaltens sind Störungsbilder, die neben der motorischen Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten auch sehr häufig mit Selbstwertproblem und sozialer Beeinträchtigung einhergehen. Sehr häufig haben die PatientInnen wenig Problemeinsicht und Therapiemotivation. Aus diesem Grund wird nach einer diagnostischen Klärungsphase gezielt am Problembewusstsein und der Veränderungsmotivation gearbeitet. Ziel der psychotherapeutischen Maßnahme ist di emotionale Gesamtstabilisierung der Kinder und Jugendlichen, die Förderung der Konzentration, Linderung der psychischen Begleitphänomene und die Steigerung der sozialen Kompetenzen. Je nach Schweregrad und Problemschwerpunkt des einzelnen können o. g. therapeutische Maßnahmen zur Anwendung kommen.
Emotionale Störungen
Emotionale Störungen und Störungen des Sozialverhaltens sind sehr vielfältig und treten in unterschiedlichster Weise auf. Die Erscheinungsform dieser Problembereiche und Störungsbilder können sich durch Ängste, depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug und den unterschiedlichen psychischen Auffälligkeiten zeigen. Auch hier arbeiten wir nach einer gezielten psychodiagnostischen Klärungsphase zunächst an der Problemeinsicht und der Therapiemotivation des jungen Patienten. Das Ziel unserer weiteren Bemühungen ist die emotionale Gesamtstabilisierung und die Verbesserung der Symptomatik jedes Einzelnen. Je nach Schweregrad und Problemschwerpunkt des einzelnen können die o. g. therapeutischen Maßnahmen zur Anwendung kommen.
Adipositas / Asthma / Neurodermitis
Wenn neben der Hauptdiagnose Adipositas / Asthma / Neurodermitis zusätzlich psychische Begleitphänomene das Störungsbild erschweren oder der Leidensdruck der Patienten sehr groß ist, können die Patienten durch unser Multiprofessionelles Team psychologisch begleitet und unterstützt werden. Je nach Schweregrad und Problemschwerpunkt des Einzelnen können die o. g. therapeutischen Maßnahmen zur Anwendung kommen.
Anpassungsstörungen
Viele Kinder und Jugendliche reagieren auf belastende Ereignisse, wie Trennung und Scheidung der Eltern, traumatische Erlebnisse oder Tod eines nahen Angehörigen mit psychischen Auffälligkeiten. Diese Schwierigkeiten können sehr unterschiedlich sein und variieren von gelegentlichem Einnässen, über sozialen Rückzug, Ängsten, depressiven Verstimmungen, Selbstwertproblemen, Verhaltensauffälligkeiten (Selbstverletzendes Verhalten, Aggressionen) oder Schulschwierigkeiten. Bei diesem Störungsbild ist es häufig so, dass ein Problembewusstsein vorhanden ist und damit auch eine gewisse Therapiemotivation. Auch hier arbeiten wir, nach der Psychodiagnostik auf die emotionale Gesamtstabilisierung des Patienten hin und versuchen den Umgang mit dem belastenden Ereignis, den Erinnerungen und die daraus resultierenden emotionalen Befindlichkeiten zu erleichtern und ggf. zu bearbeiten. Auch hier können die o. g. therapeutischen Maßnahmen zur Anwendung kommen.