
|
Der eine ist ein Zappelphilipp, ein anderer macht mit acht Jahren noch ins Bett, eine dritte kommt neuerdings in der Schule nicht mehr mit und isst schlecht - Störungen des Verhaltens sind im Kindes- und Jugendalter gar nicht so selten. Der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft ist enorm und beginnt schon bei der Einschulung; andere Probleme kommen dazu: vielleicht Konflikte oder die Trennung der Eltern, ein fehlender Freundeskreis wegen mehrfacher Umzüge, und bei den Älteren stellen sich durch das Erwachsenwerden völlig neue Fragen. Im Abstand von der gewohnten Umgebung sehen die jungen Patienten, wenn sie hier in der Klinik sind, dass es anderen Gleichaltrigen ähnlich geht. Sie lernen, besser mit Stress umzugehen und in Belastungssituationen gelassen zu bleiben; gleichzeitig werden die Krankheitsmerkmale des Körpers, wie etwa eine Allergie oder Asthma, die häufig schon unabhängig von den seelischen Auslösern auftreten, behandelt und gelindert, so dass rundum eine Besserung eintreten kann.
|